Da fiel mir Gott vor die Füße…

2018 wandertag1Ev. Pilgerzentrum auf dem Deutschen Wandertag 2018 in Detmold

Wahrscheinlich hat es sich schon in allen lippischen Kirchengemeinden herumgesprochen: Im August 2018 wird Detmold das Zentrum des 118. Deutschen Wandertages und die neugotische Christuskirche in Detmold zu einem evangelischen Pilgerzentrum.

Das Pilgerzentrum will die Besonderheiten des Pilgerns aufzeigen und die darin verborgene Sehnsucht. Es soll erfahrbar werden, dass Pilgern mehr ist als eine spirituelle Trendsportart. Pilgern ist eine Reise zu sich selbst und fördert das persönliche Wohl-Ergehen.

Eine Pilgerausstellung mit dem Titel „Pilgern – eine Sehnsuchtsreise zum Wohlergehen“ wird am Mittwoch, 15. August um 16 Uhr in der Christuskirche Detmold mit einem Vortrag eröffnet. Die Ausstellung dauert bis zum 15. September und kann auch nach dem Wandertag von Gemeindegruppen besucht werden. Wenden Sie sich gerne an uns! Wir vermitteln Ihnen einen Ausstellungs-Begleiter.

Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Vorträgen, Gesprächen und Gottesdiensten treten die Pilgerbegleiter aus Westfalen und Lippe mit Interessierten in den Austausch. Neben vielen anderen Vorträgen liest z.B. Felix Bernhard am 17. August um 19 Uhr aus seinem Buch „Dem eigenen Leben auf der Spur – Pilgern mit dem Rollstuhl“. Mit Bernd Lohse, Pilgerpastor aus Hamburg, begeben wir uns literarisch auf den Olavsweg in Norwegen und hören aus seinem Krimi „Familienbande“.

2018 wandertag2Sechs Pilgertouren führen über den Weg „Pilgern in Lippe“, um nur einiges zu nennen. Aber schauen Sie doch selbst unter www.pilgern-in-lippe.de

Das Evangelische Pilgerzentrum beim Deutschen Wandertag ist täglich von 9 bis ca. 21 Uhr geöffnet. Täglich um 15 Uhr finden Führungen durch die Ausstellung statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wandertag2018.de.

Kontakt:
Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche
Tel. 05231/976742
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung von Herrn Meier.)

Open-Air-Gottesdienst in Hagedorn

Schon oft haben wir bei unseren Sommergottesdiensten in Hagedorn die Idee gehabt, sie nach draußen zu verlegen.

Wenn das Wetter es zulässt, werden wir unseren nächsten Gottesdienst mit einem anschließenden gemütlichen Beisammensein unter freiem Himmel feiern,
und zwar am Samstag, den 18.8.2018, um 18.00 Uhr
vor der Kapelle in Hagedorn.

Eine herzliche Einladung dazu!

2018 open air godi

Anmeldung der neuen Katechumenen

2018 anmeldung katechumenenKinder, die zwischen dem 1. Juli 2005 und dem 30. Juni 2006 geboren worden sind, können zum Katechumenenunterricht angemeldet werden.

Der Elternabend zur Anmeldung findet am Dienstag, den 18. September 2018, um 18 Uhr statt. Wenn Ihr Kind getauft ist, bringen Sie bitte die Taufurkunde mit.

 

Visitation im September

Vom 9. September bis zum 23. September gibt es in unserer Gemeinde die Visitation.

Visitation, darin steckt das lateinische Wort für „besuchen“, wir bekommen also Besuch.

Unser Besuch ist der Klassenvorstand (Kirchenälteste und Pfarrer) der Klasse Ost unter der Leitung von Superintendent Pfr. Holger Postma und der stellvertretenden Superintendentin Pfrn. Iris Beverung.

Eine Visitation findet ca. alle 10 Jahre statt.

Das Visitationskommittee wird sich ein Bild von unserer Gemeindearbeit machen und die Veränderungen wahrnehmen und reflektieren, die es seit 2008 gegeben hat.
Zuvor haben alle Gruppen und Kreise der Gemeinde einen Bericht über ihre Arbeit angefertigt und den Visitierenden vorgelegt.

Wir erwarten einen lebendigen Austausch mit unseren Besuchern und Besucherinnen und erhoffen uns Unterstützung und gemeinsames Nachdenken über die Dinge, die uns im Blick auf die Gemeinde und die Situation der Kirche Sorgen bereiten.

Der gesamte Zeitraum umfasst also 14 Tage und innerhalb dieser Zeit liegen drei Gottesdiensten, die von der Visitationskommission besucht werden: der Eröffnungsgottesdienst am 9. September wird vom Posaunenchor mitgestaltet, der Gottesdienst am 16. September vom Flötenkreis und am 23. September, an dem wiederum der Posaunenchor mitwirkt, hält Superintendent Postma die Predigt. Eine herzliche Einladung zu allen drei Gottesdiensten!

2018 visitation

24. Juni 2018 Gnadenkonfirmation - 70 Jahre nach unserer Konfirmation!

Bei der Einsegnung durch Pastor Weber am 21. März 1948 waren wir 63 Konfirmandinnen und Konfirmanden, an unserer Jubiläumskonfirmation konnten wir davon noch 10 begrüßen. Es war damals noch vor der Währungsreform und 3 Jahre nach dem verheerenden Weltkrieg, somit also in einer trostlosen und entbehrungsreichen Zeit. Zu kaufen gab es nichts. Nicht einmal eine Bibel.

Bis zur Konfirmation, wurden wir 2 Jahre, zunächst 1 Jahr als Katechumenen und dann noch 1 Jahr als Konfirmanden im Unterricht für diesen Tag vorbereitet. Es herrschten noch die strengen Umgangsformen, wir mussten sehr viele Psalme und Lieder auswendig lernen, da wurde auch schon mal mit dem Stock gedroht, wer nicht richtig gelernt hatte, oder man musste in einer separaten Ecke Platz nehmen, die Pastor Weber als „Dornen und Diestel“ bezeichnete. Bei Besserung konte man dann seinen alten Platz wieder einnehmen.

Wie angenehm war an diesem Tag die Predigt von Pastorin Noltensmeier im Vergleich zur Konfirmationspredigt von Pastor Weber, der uns damals unter Anderem ermahnte im Leben nicht dem Alkohol zu verfallen, insbesondere zu der Zeit des „Schwarz-Gebrannten“.

Im Rückblick kann man sagen, hat sich doch vieles verändert. Einen besonderen Dank sagen möchte ich Frau Pastorin Noltensmeier für die Gestaltung der Jubiläumskonfirmation.

Heinrich Wöhning

Klassengottesdienst am 17. Juni

„Gebt der Hoffnung ein Gesicht“ – 180 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher trafen sich am 17. Juni zum Klassengottesdienst der Klasse Ost.

2018 klassengottesdienst3Schon der Apostel Paulus hatte die Idee, dass „immer reicher werden“ eine tolle Idee ist. Allerdings haben seine Reichtümer, das ahnt man, wenig mit Konten und großen Schätzen zu tun. Paulus wünscht seinen Leserinnen und Lesern, dass sie immer reicher werden an Hoffnung. Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes. Römerbrief 15,13

In Zeiten, in denen Hoffnung etwas Seltenes geworden ist, wir - im Gegenteil - den Eindruck gewinnen, dass vieles „den Bach runter geht“ und stirbt, ist dieser Text eine Herausforderung. Er stand beim Gottesdienst der Klasse Ost im Zentrum. Am 17. Juni traf man sich in Reelkirchen auf der Wiese neben der Pfarrscheune. Der Klassenvorstand hatte die Einladung der Kirchengemeinde Reelkirchen angenommen, den Gottesdienst unter einem aufgespannten Fallschirm im Freien zu gestalten. Am Tag zuvor hatte die Gemeinde genau dort ein Sommerfest gefeiert, so dass Bänke, Zelte und vieles mehr für den Gottesdienst bereit standen. Vielen Dank an den Dorfausschuss und Turmverein Reelkirchen und den Kirchenvorstand, die das alles in bewährter Weise gemanagt haben.

Der Posaunenchor unter Leitung von Friedrich Rhiemeier intonierte beliebte Choräle und moderne Lieder gleichermaßen gekonnt. 30 Bläserinnen und Bläser aus unterschiedlichen Chören hatten sich in nur zwei Proben auf den Gottesdienst vorbereitet und ihn dann sehr professionell fröhlich beschwingt begleitet.

2018 klassengottesdienst4In der Predigt wünschten Pastorin Victoria Keil und Superintendent Holger Postma der Gemeinde, dass sie reich werde an Hoffnung. Denn Paulus weiß, dass dies vor allem anderen die wichtigste Haltung für die Zukunft ist. Selbst in schwierigsten Situationen hat Paulus diese Haltung bewahrt, im Gefängnis sitzend mit einer Anklage auf Hochverrat belastet, hat er die Hoffnung niemals aufgegeben, die er von Gott geschenkt bekommen hat. Wenn wir uns an den Gott der Hoffnung halten, sagt Paulus, dann werden wir reich an Freude und Frieden, was immer uns widerfahren mag. Ein Lied von Martin Buchholz nahm den Gedanken auf und führte ihn weiter: „Gebt der Hoffnung ein Gesicht, große Worte reichen nicht, lebt es vor, was Gott verspricht. Gebt der Hoffnung ein Gesicht.“
Während des Singens wurden Kartons herum gereicht. Beim Öffnen schaute man in einen Spiegel und erkannte: „Auch ich kann der Hoffnung ein Gesicht geben.“

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte man bei Suppe, Schnittchen und Kaffee das Gespräch über die Hoffnung an vielen Stellen fortsetzen.

Pfarrerin Bettina Hanke-Postma

Die Frauenhilfe mit Dornröschen auf der Weser? O Ja! Und wie!

Es war einmal ein König und eine Königin, die sich nichts sehnlicher wünschten… so fängt das Märchen von Dornröschen an. An dem heutigen Nachmittag fängt es wieder an, das Dornröschen-Märchen… jedoch, diesmal sind es nicht eine, sondern mehr als zwanzig Schwalenberger Majestäten … im königlichen Gewand? Von wegen! Sie haben sich leicht und fröhlich aufgemacht - ihre Königin trägt sogar ein kokettes Röckchen! Diese Majestäten sind es, die sich an diesem sehr warmen Junitag - wir schreiben den sechsten, anno zweitausend achtzehn - zu Wasser begeben möchten, nicht zum Baden, sondern zum Fahren… mit Dornröschen… Was für eine schöne Voraussicht!

Daheim noch vor 14 Uhr auf dem Parkplatz zusammen gekommen, plaudern wir, die wartenden Hoheiten, leise angeregt neben dem kleinen Reisebus - dessen Klima-Anlage läuft: dafür sorgt der Fahrer - denn wir haben seit April ziemlich viel Wärme zu genießen. Und dann ist es so weit: wir rollen gemütlich nach Polle, der Weser entgegen, eine halbe Stunde zu früh natürlich, weil Dornröschen noch schläft… wir aber harren geduldig im Schatten der Bäume; für die Müden gibt es sogar Bänke.

15 Uhr – endlich! Dornröschen erwacht und wir gehen an Bord, sorgsam geführt durch den königlichen Lakai, der uns später auch weiter bedient. Ab dem Liegeplatz lenkt der Kapitän das Schiff, es bewegt sich langsam und wendet kaum merkbar durch die schnell fließende Weser - in Polle strömt der Fluss drei Meter pro Sekunde. Dabei verlassen wir die Deutsche Fachwerkstraße und gleiten durch den Fluss, der durch einen Dauer-Kuss von Werra und Fulda entsteht, parallel mit der Deutschen Märchenstraße, Richtung Bodenwerder, Richtung Ziel.

2018 frauenhilfe ausflugDas Weserboot hat seinen Namen „Dornröschen“ nicht gestohlen! Inzwischen sitzen wir im Unterdeck am Tisch: Kuchen, Kaffee, Milch, Zucker, alles ist schon da und wir lassen es uns schmecken. Hier unten hören wir die Mitteilungen aus dem Lautsprecher kaum, dafür aber können wir gemütlich reden, und durch die Fenster das vorbeigleitende Uferleben bewundern… leider auch mehrmals unterbrochen von mehreren, hundert- bis fünfhundertmeterlangen Campings… bewohnt durch Menschen, die vielleicht in der Stadt eine kleine Wohnung beziehen und die ihre Freizeit am Wasser genießen möchten? Nicht, dass ich es denen nicht gönne, weit gefehlt… aber, ist ihnen in den Großstädten die Luft unheimlich geworden? Oder sind es reiche Besitzer von schönen übergepflegten Gärten, wo kein Gräschen höher wachsen darf als das andere, die ihre Ferien in einer wilden Natur durchbringen möchten? Sind es Menschen, die nicht wissen, dass sie durch ihr Leben im Karavan, wobei sie meistens nicht auf Komfort verzichten wollen, dieser Natur mehr Schäden als Gutes bescheren? Noch andere Karavan- oder Wochenendhaus-Bewohner besitzen ein Boot, womit sie auf die Weser fahren möchten, was ich gut verstehen kann. Und weil die Weser für Gewerbe-Schifffahrt ungeeignet ist, lehnt sie sich ausgezeichnet für Wassersportler. Schwimmer aber sollen sich hüten! Nur möchte ich nicht unsere wunderbare Laune und Gemütlichkeit durch negative Gedanken verderben und schweige…Hier und da ragt ein spitzer Kirchturm in die Luft, umringt von einigen Häusern: Grave, Dölme, Pegestorf… Zum Glück gibt es am Ostufer keine Karavans – und können wir winkenden Mädchen zurückwinken. Oder wir entdecken ein menschenbesetztes Floß – mit Motor – denn bei der Heimreise sehen wir es wieder, diesmal nicht am Ufer, sondern übers Wasser gleitend… oder schauen dem schwebenden Reiher nach, der plötzlich in das Dickicht taucht – mit einem Fisch im Schnabel: zu seinen Jungen im Nest? Dann entdecken wir eine offene Wiese mit Uferbepflanzung, worauf mehrere braunen Gänse emsig ihr Grünfutter rappen… sie haben den Körperbau einer grauen Gans. Die grauen Gänse sind teils Zieh- teils Standvögel, die in Gruppen leben. Sind die braunen Exemplare wild oder eine gezüchtete Kreuzung und angesiedelt? Wenn sie so frei gehalten werden, sind wohl ihre Flügel gestutzt? Wir fahren an der westlichen Felswand vorbei – davor steht ein Kran mit zwei Männern hoch im Korb… der Weg Richtung Hameln wurde gesperrt wegen Bauarbeiten… welche? Der Fahrer erwähnt später auf der Rückfahrt, dass man vorhat zwei Brücken zu bauen… dies würde zwei Jahre dauern! Graue Reiher fliegen hin und her, oder stehen wie Monumente am Wasser, lauern auf Fische… Hier und da entdecken wir eine einsame kleine Ente, halb versteckt zwischen Uferpflanzen – welche Art? Einige Farben erhellen das dunkle Gefieder, vor allem am Kopf, aber so gut kenne ich mich nicht aus… Löffelenten? Wir kaufen eine Erfrischung und steigen nach und nach doch zum Oberdeck, frische Luft, Sonne und Wind entgegen. Der Lautsprecher bringt Wissenswertes, aber worauf wir kaum zuhören, weil wir uns so viel zu erzählen haben. Und plötzlich sind wir doch am Ziel… nach zwei Stunden ist die herrliche Fahrt vorbei. Leider.

Einmal von Bord, in Bodenwerder, laufen wir, trödelnd, denn es ist noch immer sehr warm - wir schreiben 17 Uhr, nach Sonne ist es erst 16 Uhr - bis zur evangelisch-lutherischen Kirche St.-Nikolai, in Wesersandstein gebaut – es ist in dem schönen Gotteshaus herrlich kühl – und lauschen dort die Worte unserer Pfarrerin, singen „Geh aus, mein Herz…“ und dann liest sie uns den Text vor, angebracht über das in Dolomit-Stein gebaute Taufbecken. Ich muss zugeben: ich verstehe es nicht, werde es später einmal in Geschichtsbücher aufsuchen, oder besser noch mal dahin fahren, denn Bodenwerder (ich war dort nur einmal auf dem Flohmarkt) hat mir gefallen. Zurück in der Sonne folgen wir der Familie Albrecht zum Parkplatz. Auf dem Weg dahin werde ich angenehm überrascht… rechts von einer kleinen Brücke treiben Lilien im kühlen Nass. Plötzlich trägt es sich zu - beinahe wie im Märchen - dass ein Frosch zwischen den Teigrosen seinen Kopf aus dem Wasser hebt und zu mir spricht: „quak“ sagt er und immer wieder „quak“… und mit diesem „quak“ erfüllt er meinen lang ersehnten Wunsch… nun weiß ich, dass er noch lebt, denn ich habe ihn seit meiner Kindheit, seit mehr als siebzig Jahren, nicht mehr gehört, nicht mehr gesehen. Damals brachten er und seine Artgenossen jeden Sommerabend, im Teich in der Nähe meines Elternhauses, ihr lautes Quak-Konzert…

Bodenwerder liegt tatsächlich an der Märchenstraße… Wenn ich gewusst hätte, dass wir im Bus auf dem Parkplatz noch beinahe eine halbe Stunde auf Nachzügler warten müssen, ich wäre noch länger auf der kleinen Brücke geblieben um mir meinen Frosch mit seinen Kulleraugen zwischen den Teigrosen anzusehen und anzuhören…

Der Nachmittag ist viel zu schnell vorbei… schade! Und so fahren wir - wegen Straßensperre auf der anderen Seite - über die Flussbrücke, ostwärts der sich windenden Weser, Richtung Süden, bewundern viele Kirschbäume und herrliche Rosen, streiten uns über die Höhe vom Köterberg, den wir in der Ferne entdecken und der leider keine 500 Meter erreicht, sondern 496… Aber… ab dessen Spitze man die Tausendmetern des Harzgebirges entdecken kann… Wir rollen bis an und auf die Fähre in Polle - müssen nicht aussteigen – werden samt Transporter mit Herrn Albrecht am Lenkrad, über die Weser, kaum spürbar – bis an das andere Ufer gebracht - denn die Fähre kann, trotz starker Strömung, nicht abtreiben: sie hängt mit Panzerketten an schweren Stahlkabeln. Eine kurze Busfahrt noch, bevor wir, Rischenau vorbei, unser herrliches Panorama bewundern können, ein Panorama, das Schwalenberg so beliebt macht bei Einwohnern und Touristen. Auf dem Parkplatz, beim Abschied, sagen alle: „Es war schön!“ Tage später, beim Treffen in der Stadt oder im Laden, sagt jeder: „Es war so schön!“ Wir danken allen Menschen, die an Idee und Organisation dieses Nachmittags mitgearbeitet haben – danken auch den beiden Fahrern für ihre Arbeit und ihr Ausharren in der sommerlichen Wärme.

Es grüßt Sie und Euch recht herzlich,
Maria Jaschkowski.