Konzert am 29. September 2017

2017 kirchenchor norwegenDer Kirchenchor aus Stavern/Norwegen singt am 29. September 2017 um 18.30 Uhr in unserer Kirche.

Der Stavern-Chor wurde 1947 in Stavern, einer kleinen Stadt in Südnorwegen gegründet und besteht zur Zeit aus 18 Mitgliedern. Das Repertoire reicht von Kirchenliedern über Lieder von Evert Taube und Belmann bis zu modernen englischen und norwegischen Liedern. Es ist geplant:

  • Loblied auf Ludwig v. Bethoven
  • Deep River
  • Freedom is coming
  • Stjerne von Sibelius
  • Irish blessing
  • I frid
  • und vieles mehr.

Dauer des Konzertes wird ca. 1. Std. sein.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

 

Mit der Frauenhilfe zum Mörth

Sommeranfang 2017… Oh ja! Ausgerechnet heute! Und, glaube mir, die Sonne lässt es außerordentlich spüren! Schon bei der Anfahrt bringt sie die reiselustigen Frauen ins Schwitzen. Wir möchten gerne zum Mörth: dies war und bleibt uns versprochen! Ich erwarte… Was erwarte ich denn? Einen alten Turm? Einen See? Eine Gaststätte mit herrlicher Waldterrasse? Keine Ahnung… Meine Neugier hält sich vorläufig in Grenzen. Der Transporter, mit plauderndem Inhalt, fährt mal polternd, mal gemütlich durch den herrlich-grünen Schwalenberger Wald: aber für mich ist dieser Wald ein Irrgarten! Und… wo bleibt „der MÖRTH“? Auf einmal sehe ich ein Schild: „Seerosenteich“, entdecke rechts eine offene Stelle mit weißen Steinen. Nach dem Wenden gucke ich genauer hin, bemerke dann inmitten der Steine eine kleine Wasserlache! Dies wäre der Seerosenteich? Zudem soll er auch der Feuerwehr zur Verfügung stehen!? Armer Wald! Zurück zum Parkplatz mit überdachtem Grillplatz - mit Mini- Schornsteinfeger oben auf dem Kamin - mit langem Holztisch und ebenso langer Sitzbank: dort steigen wir aus und warten auf den Rest der Gruppe. Aber wo ist er denn, „der MÖRTH“? Noch immer verkneife ich mir es zu fragen…

Wir erkunden die Umgebung, entdecken überall großen giftigen wuchernden Bärenklau. Herr Günter Albrecht, unser hilfreicher Fahrer, zaubert sein Taschenmesser hervor, macht den Garaus mit diesen schönen eingeführten, jedoch gefährlichen Pflanzen… sie verbrennen die Haut!!! Nicht so unser mit großen Blättern sich flach ausbreitender Wiesenbärenklau! Dieser ist eine Heilpflanze für Mensch und Tier, durch die Kühe gesucht. Nur die Blattform erinnert an die Klauen eines Bärs, daher der Name.

Endlich kommt in verschiedenen Wagen das Gros der Frauen, und Frau Pfarrerin Noltensmeier ist auch dabei! Der lange Waldtisch ist schnell in eine Tafel verwandelt, wird sogar mit Deckchen geschmückt. Fleißige Hände holen, trotz Hitze, ganz zügig alles aus den geparkten Wagen herbei, verteilen Geschirr, Besteck, Kaffee, Kuchen, Milch und Zucker, Tee- und Trinkwasser. Wer vermutet und schätzt die vorangehenden Besorgungen und Arbeiten und das Laufen und Schleppen?

Frau Noltensmeier zaubert Liederbücher hervor. Dann singen wir… und im Walde klingt es nun herrlich schallend – wir loben den lieben Gott und seine Natur. Hiernach schmeckt der Kuchen doppelt so gut. Der Herr Albrecht hatte uns vorher ein Sitzkissen herbei gezaubert… Die Sonne brennt… einige suchen den Schatten der Sträucher; einige verschwinden in die Grillhütte, vergessen nicht, sich Getränke und Naschwerk zu besorgen. Ein kluges Köpfchen holt sich sogar seinen Regen- alias Sonnenschirm aus dem Wagen. Das gewöhnliche Plaudern wie im Gemeindehaus hält sich in Grenzen: es ist zu warm… Eine große blaugrüne filigrane Libelle umschwirrt in raschem Flug die Natur um uns, ist mit den Augen kaum zu folgen… wäre sie nur ein Ventilator! Leider ist sie zu klein, aber dafür unendlich schön… Dann wird wieder gesungen. Und Frau Pfarrerin zitiert wie stets aus der Bibel: diesmal aus dem Psalm 23: über den Herrn, der mein Hirt ist… über grüne Auen und frischen Wassern, und sofort schweifen meine Gedanken weit weg… denn wir üben mit dem Chor diesen herrlichen Psalm, durch Franz Schubert in so wundervollen Klängen verwandelt.

2017 frauenhilfe moerthDie Meisten unter uns machen einen kurzen Spaziergang, die Müden warten und plaudern gemütlich in der kühlen Grillhütte. Dort lerne ich, was MÖRTH bedeutet: es kommt von Moor – Morast – weil es hier im Wald viele kleine Moore gibt. Die erzählenden Frauen sind als Kind mit der Mutter den weiten Weg zu den Mooren gegangen, um Beeren zu pflücken, lernten dabei die festen Pfade kennen. Über was die Spaziergänger inzwischen erlebt haben, kann ich leider nicht berichten. Als alle wieder zurück sind, singen wir nochmals, diesmal im Schatten des Überdachs, auch einen Kanon und… er gelingt sogar! Wie schön! Nach dem Vaterunser suchen wir den besten Platz für Gruppenfotos. Frau Noltensmeier wartet geduldig bis sie uns alle im Bild hat, und nickt zufrieden über das Resultat. Aber dann muss auch sie mit der Gruppe verewigt werden. Das macht dann unser aller Herr Albrecht, dem wir nicht genug danken können für alle Mühe und bereitwilligen Dienste, immer und immer wieder, jahrein, jahraus!

Der Nachmittag ist zu schnell verlaufen. Wir fahren dann mal wieder durch den grünen Wald nach Hause. Gott sei Dank: es war schön! Unser aller Dank dafür!

Maria Jaschkowski

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg Du siehst mich (1. Mose 16, Vers 13)

Berlin

Dieses Jahr waren meine Schwester Jessica und ich wieder beim Kirchentag dabei - dieses Mal in unserer Hauptstadt und unter dem Motto : „Du siehst mich“ (1 Mose 16,13). Untergebracht wurden wir in einer Grundschule in Köpenick. Von diesem Stadtteil hatten wir bisher nie etwas gehört, aber auch das gehört zum Kirchentag: man lernt immer Neues kennen - Orte, Menschen, Möglichkeiten.

2017 kirchentagNach dem Aufbau unseres Schlafplatzes und der Einrichtung unseres kurzzeitigen Zuhauses zogen wir los in die Großstadt zum Eröffnungsgottesdienst, mit Straßenbahn und viel Zeit im Schlepptau. Wir entschieden uns für den Eröffnungsgottesdienst in leichter Sprache und großer Kulisse, dem Brandenburger Tor. Nach dieser Einstimmung und dem Kauf des Erkennungszeichens der ganzen Veranstaltung, dem Kirchentagsschal, dieses Jahr in knalligem Orange, ging es los zum Abend der Begegnung. Hier erkundet man die Stadt und findet viele Stände und Leckereien. Nebenbei sammelten wir Kärtchen mit gefühlten 1.000 Emojis zum Sammeln und Tauschen. Zu späterer Stunde sahen wir noch beim Großkonzert von Max Giesinger vorbei, der die Zuschauer begeisterte.

Der Donnerstag begann für uns mit der Podiumsdiskussion „Engagiert Demokratie gestalten“ der Stargäste Angela Merkel und Barack Obama. Anschließend machten wir uns auf zum Zentrum Jugend, um dort diverse Stände zu Themen wie Gleichberechtigung, Toleranz, Nachhaltigkeit, globale Probleme zu durchforsten und zu basteln, spielen und malen. Nach dieser kreativen Phase beeilten wir uns, um zum nächsten Großkonzert zu gelangen. Das Konzert der A-Capella-Band Wise Guys gehört schon fast zum Inventar des Kirchentages.

Am Freitag fuhren wir direkt zum Markt der Möglichkeiten, welcher im Messegelände untergebracht war. Hier können meine Schwester und ich uns immer stundenlang aufhalten. Das machten wir auch dieses Mal: Aktivitäten wie ein Hörtest, Ernährungsquiz bei Brot für die Welt, Blindenparkour (cbm, Impulse für achtsames Leben), Exit Game (Geschenke der Hoffnung, Indien: Freiheit), Weihnachtsschmuck (Weihnachten weltweit), Origami (BZgA, Organspendeausweis) standen auf dem Programm. Viele interessante Gespräche und Ideen für zukünftige Projekte, später wurde es Zeit für Spaß. Den fanden wir bei Dr. Eckart von Hirschhausen, der uns mit dem Programm Wunder wirken Wunder unterhielt.

Der Samstag war für uns der letzte Tag beim Kirchentag und wir nutzen diesen für Sightseeing, einen Zoobesuch und einen erneuten Aufenthalt auf dem Markt der Möglichkeiten. Anschließend ging es zurück zur Unterkunft zum Packen und Abreisen. Den großen Abschlussgottesdienst in Wittenberg, der sehr schön gewesen sein soll, mussten wir aufgrund der langen Abreise meiner Schwester (bis nach Baden- Württemberg) leider auslassen.

Wie jeder Besuch des Kirchentages war auch dieser eine spannende Zeit mit vielen schönen Erlebnissen und interessanten Gesprächen mit den unterschiedlichsten Menschen.

Alina Wenzlawe

 

 

Wittenberg

2017 frauenhilfe kirchentag1Am 24. Mai machten wir uns mit vier Frauen auf den Weg nach Wittenberg. Hier haben wir wunderschöne Tage verbracht. Wir begaben uns auf die Spuren von Martin Luther. „Weltausstellung Reformation“, dieses allein war schon lohnenswert. In der Schlosskirche, in der Luther seine 95 Thesen angeschlagen hat, besuchten wir das David Oratorium nach Worten der Heiligen Schrift. Es war sehr ergreifend! Nachdem wir eine Ausstellung besucht hatten, zog es uns zwei Tage später wieder in die Schlosskirche zum Gospelkonzert. Begeistert hat uns auch die Lichtkirche, die nur für die Zeit der Weltausstellung aufgebaut wurde. Hier fanden jeden Tag zwei Segensgottesdienste statt.

2017 frauenhilfe kirchentag2Ein besonderes Erlebnis war dann das Kirchentagswochenende mit der „Nacht der Lichter“ und natürlich der Festgottesdienst auf den Elbwiesen, den wir bei herrlichem Sonnenschein erleben durften. Sogar unser Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat daran teilgenommen.

Es gäbe noch viel zu berichten, aber mit diesen Worten möchten wir schließen:
Groß und wunderbar sind deine Werke Herr, allmächtiger Gott!
Gerecht und wahr sind deine Wege, du König der Völker.
Offenbarung 15, Vers 3

Augen auf! Es gibt so viel Wunderbares in deiner Welt!
Es grüßen: Ingrid Hornung, Ev Klenke, Gudrun Schiller und Christa Waldvogt