Diakoniegottesdienst am 4. Februar

2018 diakoniegottesdienstAm 4. Februar 2018 laden die Kirchengemeinden der Diakoniestation Im Lippischen Südosten zusammen mit dem Elisenstift herzlich zum gemeinsamen Diakoniegottesdienst ein. Er findet um 11.00 Uhr im Gemeindehaus in Reelkirchen statt. Die Predigt hält Pastorin Bettina Hanke-Postma.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation werden den Gottesdienst mitgestalten.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird herzlich zum Kirchkaffee eingeladen. Dabei besteht vielfältige Gelegenheit zum Gespräch mit den Mitarbeitenden der Diakoniestation Im Lippischen Südosten.

Gottes Schöpfung ist sehr gut! - Zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam

2018 weltgebetstag1Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen!

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Mit seinen rund 540.000 Einwohner*innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. An der Liturgie zum Weltgebetstag haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt. Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. Während der massive Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es in Politik und Gesellschaft des erst 1975 unabhängig gewordenen Landes an nachhaltigen Ideen für Alternativen. Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem.

Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

Bei uns findet der Welgebetstag am 2. März um 17.00 Uhr im ev.-ref. Gemeindehaus in Brakelsiek statt. Eine ökumenische Frauengruppe hat ihn vorbereitet und freut sich auf Ihre Teilnahme!

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Kronenkreuzverleihung im November 2017

2018 kronenkreuzFür 25jährige Tätigkeit im Diakonischen Bereich wird das Kronenkreuz in Gold mit einer Besitzurkunde bzw. für 40jährige Tätigkeit eine Dankurkunde des Diakonischen Werkes übergeben.
In 2017 wurde diese Ehre den Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte Wildblume, Karola Durgeloh, Heidrun Förster und Sabine Ewers zuteil.

Die Feierstunde begann am 24.11.2017 mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Johann in Lemgo. In dieser verlieh unser Landessuperintendent Dietmar Arends persönlich die Ehrungen und hob die Anerkennung des wertvollen Dienstes aller Mitarbeiter für die Diakonie hervor. Das Kronenkreuz sei als Zeichen der Dankbarkeit zu sehen.
Karola Durgeloh und Heidrun Förster wurden für ihre 25-jährige Tätigkeit geehrt, Sabine Ewers für 40 Jahre. Im Anschluss wurde zu einem Empfang ins Gemeindehaus St. Johann eingeladen.