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	<title>SchwAdmin | Ev.-ref. Kirchengemeinde Schwalenberg</title>
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	<title>SchwAdmin | Ev.-ref. Kirchengemeinde Schwalenberg</title>
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		<title>Andacht März bis Mai 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! </strong><br /><strong>(Offenbarung 21, 5) Jahreslosung für 2026</strong></p>
<p>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</p>
<p>wahrscheinlich kennen Sie dies auch: dass Sie sich über sich selbst ärgern.<br />Dass Sie in einer Situation mit anderen Menschen im Nachhinein das Gefühl haben, falsch gehandelt oder reagiert zu<br />haben. Die falschen Worte gesagt zu haben. Meistens quält mich im Rückblick so etwas, ich kann nicht gut schlafen, <br />denke immer wieder daran und mache mir selbst Vorwürfe: Wie konnte ich nur! Wie konnte ich nur so unreif, unüberlegt und ja &#8211; auch unkontrolliert sein! Eigentlich wollte ich das nicht, aber es ist einfach aus mir herausgeplatzt…</p>
<p>Selbstvorwürfe, Reue, Scham, das sind alles starke Gefühle, die nicht so leicht auszuhalten sind. Es braucht eine Zeit, bis sie mich nicht mehr belasten. Der Londoner Rabbiner Jonathan Sacks hat betont, dass wir jeden Tag die Möglichkeit haben, es anders zu machen als zuvor. Auch wenn mich immer noch belastet, was ich gestern ‚falsch‘ gemacht habe: Ich kann es heute anders machen als gestern. Jeder neue Tag, jeder neue Morgen gibt mir die Möglichkeit neu anzufangen. <br />Gott hat uns die Fähigkeit zur Umkehr gegeben. Wir müssen nicht in dem Alten verharren, in dem, was war und was in unseren Augen nicht gut war. Es gibt die Chance umzukehren, noch einmal ganz neu anzusetzen.</p>
<p>Wenn ich die Jahreslosung lese, dann erscheint es mir, dass für Gott selbst die Umkehr, der Neuanfang etwas Wesentliches ist. „Siehe, ich mache alles neu!“, das ist eigentlich Gottes radikale Umkehr. Diese Ankündigung Gottes steht ganz am Ende der Bibel, sie ist quasi sein Schlusswort, das aber auch den Weg anzeigt, auf den sich Gott selbst begibt: Gegenüber dem Leid der Welt, den Tränen, der Bedrängnis und der Klage derjenigen, die verfolgt werden, verspricht er etwas radikal Neues: kein Leid, keine Tränen, kein Geschrei mehr in einer Welt, die er selbst völlig neu<br />schaffen wird.</p>
<p>Ich lasse mich ermutigen von Gottes Versprechen, alles neu zu machen. Schon jetzt – bis zu<br />unserem Lebensende- schenkt er uns immer wieder einen neuen Morgen. Schon jetzt macht er<br />jeden Tag neu. Und jeder Morgen ist ein neuer Anfang, an dem ich neu aufbrechen kann und es<br />neu, anders machen kann als gestern.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen bis zum Erscheinen des nächsten<br />Gemeindebriefes eine gute Zeit und grüße Sie<br />herzlichst, Ihre</p>
<p>Pfarrerin Margret Noltensmeier</p></div>
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		<title>Konzert Choralle 22.03.2026</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2026/03/05/konzert-choralle-22-03-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Give peace a chance<br />Leitung: Markus Güldenring<br />22. März 2026 um 15:00 Uhr<br />Evangelische Kirche in Schieder</h3>
<p>Friedenskonzert des gemischten Chores Choralle mit Songs von Michael Jackson (,,Heal the world&#8220;), Nena (,,99 Luftballons&#8220;), Nicole (,,Ein bisschen Frieden&#8220;), den Scorpions (,,Wind of change&#8220;), Sitng (,,Russians&#8220;) und John Lennonn (,,Imagine&#8220;) sowie traditionellen und kirchlichen Friedensliedern und literarischen Impulsen, mehr Infos unter <a href="http://www.choralle-mvg.de">www.choralle-mvg.de</a></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>50-jähriges Orgeljubiläum</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2025/12/22/50-jaehriges-orgeljubilaeum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 15:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>50 jähriges Orgeljubiläum unserer beiden Organistinnen<br />Susanne Kirchhoff und Susanne Stiewe</h3>
<p>Manchmal gehe ich sonntags morgens relativ unsicher zum Gottesdienst. Unsicher, weil ich nicht weiß, ob ich die richtigen Themen gewählt habe, ob sich die GottesdienstbesucherInnen angesprochen fühlen und etwas mit nach Hause nehmen können.</p>
<p>In solchen Fällen sagt mein Mann immer zu mir: Mach dir keine Sorgen, (eine) Susanne ist ja da. Wenn sie spielt, dann reicht das schon. Dann wird das in jedem<br />Fall ein Gottesdienst, der die Menschen berührt.</p>
<p>Und da gebe ich ihm Recht:<br />Die beiden Susannes geben uns etwas mit ihrer Musik. Sie erfüllen oftmals unser Herz, und das nun schon seit 50 Jahren. Was Worte oft nicht sagen können, sagen sie uns durch die „Königin der Instrumente“, die Orgel.</p>
<p>Oft höre ich es an der Kirchentür, aber da man die beiden im Gottesdienst nicht sieht, kommt das Lob vielleicht viel seltener an, als es sollte. Aber zum Glück haben wir die Möglichkeit, nach dem Orgelnachspiel zu applaudieren. 50 Jahre sind die beiden im nächsten Jahr dabei, sie gingen noch zur Schule, als sie für den Orgeldienst gewonnen wurden. Und seitdem sind sie nicht nur im Gottesdienst, sondern auch bei Trauungen und Beerdigungen zu hören.<br />Sie transportieren die Stimmung des Anlasses und oft auch das Thema des Sonntages durch ihre Musik. Als Vorspiele zu Gesangbuchliedern gibt es oft eine Filmmusik oder eine Improvisation dazu, und auf diese Weise werden auch die Konfis abgeholt und angesprochen.</p>
<p>So entstehen sogar Wünsche von bestimmten Stücken zur Konfirmation.<br />Wir wollen das 50 jährige Jubiläum während des nächsten Jahres mit viel Orgelmusik feierlich begehen. Den Auftakt bildet der Gottesdienst am 1. März 2026 um 10 Uhr. Im Laufe des Jahres<br />werden dann noch Veranstaltungen folgen, die die beiden „Orgel plus“ nennen. Darauf werden wir in den nächsten Gemeindebriefen aufmerksam machen.</p>
<p>Wir verbleiben in Vorfreude darauf und mit einem großen Vorab-Dankeschön für Eure 50 Jahre Orgeldienst.</p>
<p>Margret Noltensmeier</p></div>
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		<title>Konzert 18.01.2026</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2025/12/22/konzert-18-01-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 14:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<title>Andacht Dezember 2025</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2025/04/02/andacht-april-mai-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 11:20:23 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Schuldig geblieben?</h2>
<p>Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten zu deiner<br />Wohnung. (Psalm 43,3)</p>
<p>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</p>
<p>Licht und Wahrheit! Danach sehnt sich der Beter des 43. Psalms. Und sicherlich können sich viele von uns in dieser Sehnsucht wiederfinden.</p>
<p><strong>Licht:</strong> Es ist so dunkel draußen! Nach der Umstellung auf die Winterzeit ist es jetzt um 17 Uhr auf einmal wieder mit dem Tageslicht vorbei. Daran muss ich mich erst gewöhnen. Und manchmal kann die dunkle Jahreszeit auf die Stimmung schlagen. Wenn es draußen den ganzen Tag nicht hell wird, dann greift die Traurigkeit leichter nach mir. Grübeleien nehmen sich ihren Raum und ich scheine meine Leichtigkeit zu verlieren.</p>
<p><strong>Wahrheit:</strong> Es ist so eine Sache mit der Wahrheit. Wahrheit verstehen wir häufig als den Gegensatz zur Lüge. Ich habe noch im Ohr, wie neulich jemand manche Politiker als „Lügenbarone“ titulierte.<br />Falsche Versprechungen, nicht die ganze Wahrheit sagen oder Tatsachen verdrehen, all das fasste diese Person wohl unter dem Titel „Lügenbarone“ zusammen. Trotzdem fällt es oft schwer zu erklären, was Wahrheit ist und ob es die (eine) Wahrheit überhaupt gibt.</p>
<p>Abgesehen von all den komplexen Abhandlungen, die es über das Thema Wahrheit gibt, frage ich mich aber auch im Alltag, was für mich Wahrheit ist. Ich bin vorsichtig mit dem Begriff der Lüge. Wenn ein Mensch mir etwas erzählt, was meiner Meinung nach überhaupt nicht den Tatsachen entsprechen kann, lügt er dann? Vielleicht entspricht seine/ihre Wahrheit nicht dem, was<br />ich sehe oder vorgefunden habe…aber vielleicht ist das, was er/sie sagt Ausdruck einer starken Sehnsucht oder eines innigen Wunsches dieses Menschen. Es ist dann vielleicht nicht meine, aber trotzdem seine oder ihre Wahrheit.</p>
<p>Der Psalmbeter nennt Wahrheit und Licht in einem Atemzug. Und tatsächlich gehören sie im Verständnis der Psalmen eng zusammen. Wenn Gott darum gebeten wird, sein Licht und seine Wahrheit zu senden, dann ist das ein Aufruf an Gott, für sein Volk zu sorgen: ihm treu zu bleiben,<br />weiter mitzugehen auf seinem Weg, den Weg hell zu machen und die Angst zu vertreiben.</p>
<p>Und könnten wir das nicht genauso bitten wie der Psalmbeter:</p>
<p>Sende dein Licht und deine Wahrheit Gott!<br /><span style="font-size: 14px;">Sei uns treu und bleibe bei uns in Dunkelheit und Angst! <br />Leite uns und alle, die Verantwortung für diese Welt tragen, auf einem guten Weg! <br /></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Wir gehen auf Weihnachten zu und als Christen halten </span>wir in der Geburt des göttlichen Kindes Gottes Treue zu dieser Welt quasi in den Händen.</p>
<p>In diesem Vertrauen wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einen guten<br />Jahreswechsel!</p>
<p>Herzlichst Ihre<br />Pfarrerin Margret Noltensmeier</p></div>
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		<item>
		<title>Kirchentag Hannover</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2025/02/04/kirchentag-hannover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 14:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchentag]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>mutig – stark – beherzt: Kirchentag 2025 in Hannover</h1>
<p>Vom <strong>30. April bis 4. Mai 2025 </strong>ist es endlich so weit: Der Deutsche Evangelische Kirchentag kommt zurück nach Hannover – die Stadt, in der die Kirchentagsbewegung 1949 gegründet wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei rund 1.500 Veranstaltungen ist für alle etwas dabei: Teilnehmende können sich aus gesellschaftlichen Diskussionen, Bibelarbeiten, interkulturellen Angeboten, großen und kleinen Konzerten, Theateraufführungen, Workshops und vielen weiteren Formaten ein individuelles Programm zusammenstellen, ganz nach ihren eigenen Interessen.</p>
<p>Kirchentag ist einmalig!</p>
<p>Das Allerwichtigste beim Kirchentag sind die Menschen selbst. Die Gemeinschaft und der Austausch untereinander stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Egal, ob allein, mit dem Freundeskreis, der Gemeindegruppe oder der eigenen Familie – überall gibt es die Möglichkeit für Begegnung und gemeinsame Erlebnisse.</p>
<p>Der Kirchentag in Hannover steht dabei unter der Losung <strong>„mutig – stark – beherzt“</strong></p>
<p>(nach 1 Korinther 16, Verse 13 bis 14). Mutig – stark – beherzt: So wollen wir über die Heraus- forderungen unserer Zeit diskutieren, uns einander zuwenden und gegenseitig im Glauben bestärken. Seien Sie dabei!</p>
<p>Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket unter <a href="https://kirchentag.de/tickets" target="_blank" rel="noopener">kirchentag.de/tickets</a>!</p></div>
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		<item>
		<title>Andacht 12.2024</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2024/12/04/andacht-12-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 15:03:41 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt und die<br />Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir.<br />(Jesaja 60, 1)</h3>
<p>Liebe Gemeinde,</p>
<p>das Symbol des Lichts fasziniert mich immer mehr. Vielleicht weil mir immer klarer wird, dass es<br />auch in der größten Dunkelheit immer ein- und sei es noch so kleines – Licht gibt. Die Dunkelheit<br />ist niemals total, sie wird mich nicht verschlingen, sondern das Licht wird sich immer einen<br />Weg auch durch finsterste Zeiten bahnen.</p>
<p>Ganz neu entdeckt habe ich neulich, dass das Symbol des Lichts ja wirklich universal ist. Auf<br />der ganzen Welt und in vielen Religionen ist die Bedeutung des Lichtes ähnlich. Es weist auf die<br />Gegenwart des Göttlichen in unserer Welt, in unserem Leben hin. Im Hinduismus zum Beispiel<br />feiert man das Lichterfest Diwali. Dazu werden in vielen Regionen Indiens kleine Öllämpchen<br />angezündet, die &#8211; neben anderem &#8211; ein Zeichen dafür sind, dass in jedem Menschen ein ewiges<br />göttliches Licht leuchtet.</p>
<p>Jetzt in dieser dunklen Zeit, in der die Nächte weitaus länger sind also die Tage, achte ich mehr<br />auf das Licht, das von außen kommt. Wie schön ist es, die ersten Lichter der Vorweihnachtszeit<br />zu sehen, wie selbstverständlich zünde ich morgens gerne eine Kerze an, um mir in ihrem Schein<br />Gedanken über den vor mir liegenden Tag zu machen. Gottes Licht kommt in die Welt: das ist<br />unser Glaube und unsere Zuversicht im Advent. Gott macht sich auf den Weg zu uns Menschen.</p>
<p>Er kommt – aber gleichzeitig ist er auch schon da. Das göttliche Licht scheint schon jetzt in der<br />Finsternis und in jedem und jeder von uns. Wie oft kann man das entdecken und darüber<br />staunen, dass Gottes Licht aus einem anderen Menschen herausstrahlt? Wie oft habe ich schon<br />erlebt, dass ein anderer Mensch ein Licht für mich angezündet hat, als ich mich ziemlich am<br />Boden gefühlt habe?</p>
<p>Vielleicht können wir diesen Advent zu einer Entdeckungsreise zum Licht (Gottes) machen.<br />Wo überall werde ich es entdecken können, in meinem Gegenüber oder in den Geschehnissen<br />des Tages?<br />Und wenn ich das Licht suche und voller Zuversicht und Hoffnung bin, dass es da ist, dann<br />strahle ich selbst- so glaube ich – etwas von dem Licht aus. Dann werde ich – wie Jesaja sagt<br />‚licht‘. „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt.“</p>
<p>Vielleicht passen dazu zwei Gedanken, die ich in den letzten Wochen gelesen habe: Wenn du für<br />einen anderen ein Licht anzündest, wird es auch deinen eigenen Pfad erhellen.<br />Und: Zünde die Kerze an und warte auf deinen Weg.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich ihnen eine gesegnete Advents- und<br />Weihnachtszeit und einen gesegneten Start in 2025.</p>
<p>Herzlichst Ihre<br />Pfarrerin Margret Noltensmeier</p></div>
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		<title>Termine</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2024/04/02/termine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 14:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Termine</h3>
<p>Jubiläumskonfirmation 31. August 25</p>
<p>Urlaub im Gemeindebüro:</p>
<p>30.04.-02.05.25<br />26.05.-10.06.25</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Andacht 10-11.2023</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2023/10/12/andacht-10-11-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 07:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Die auf den Herrn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden<br />(Psalm 34, Vers 6).</strong></h3>
<p>Liebe Gemeinde,</p>
<p>Scham ist ein starkes Gefühl.<br />Ich spüre es körperlich. Die Bibel benennt eine von vielen möglichen körperlichen Reaktionen:<br />Ich werde rot, mir steigt die Schamesröte ins Gesicht. Und obwohl ich das selbst nicht sehen kann, weil ich in der Regel mein Gesicht nicht sehe, erkenne ich, wenn es passiert.<br />Meine Scham kann ich aber auch in der Magengegend spüren oder als Kloß im Hals. Manchen Menschen wird ganz kalt oder heiß, jeder, jede reagiert anders. Aber deutlich wird: Scham ist ein starkes Gefühl, das sich schlecht aushalten lässt.</p>
<p>Und mit wem rede ich über meine Scham?</p>
<p>Die kleine Schwester der Scham ist die Peinlichkeit. Mit ihr lässt es sich schon leichter umgehen:</p>
<p>Ich kann dir sagen, das war mir sooo peinlich! Dieser Satz geht schon leichter über die Lippen.<br />Aber: Ich schäme mich? Das fällt mir schwer, jemandem das anzuvertrauen.<br />Wofür schäme ich mich?<br />Und muss ich mich für bestimmte Dinge wirklich schämen?<br />Oftmals schämen sich Menschen, weil sie sich von anderen beschämt fühlen. Wegen Ihrer Krankheit, wegen einer Sucht, oder weil sie einfach nicht den normalen Standards entsprechen. Scham entsteht, wenn ich beschämt werde. Beschämt zu werden ist sehr verletzend. Manchmal reicht eine dahin geworfene, vielleicht nicht<br />ganz eindeutige Bemerkung eines Anderen und ich fühle mich bei einer Schwachstelle ‚ertappt‘ und bloßgestellt. Sofort scheint meine Schwäche öffentlich gemacht, und ich bin beschämt.</p>
<p>Wie schön ist es, wenn ich demgegenüber dann den 34. Psalm lese. Wenn ich Gott begegne, muss ich mich für nichts schämen. Er liebt mich auch mit meinen Schwächen. Auch wenn ich anders bin und nicht in allen Lebensbereichen perfekt, muss ich mich dafür nicht schämen. Und von ihm lerne ich, achtsamer mit meinen Worten und meiner Ausdrucksweise umzugehen, so dass ich andere nicht beschäme.</p>
<p>Neulich hörte ich in einer Andacht die Idee, noch ein elftes Gebot ‚einzuführen‘: Du sollst niemanden beschämen!</p>
<p>Diese Idee hat mich nachdenklich gemacht.<br />Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und grüße Sie von hier aus.</p>
<p>Pfarrerin Margret Noltensmeier</p></div>
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		<title>Andacht 08-09.23</title>
		<link>https://ev-ref-kirche-schwalenberg.de/blog/2023/07/26/andacht-08-09-23/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[SchwAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 10:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land <br />(EG 508)</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>während ich diese Andacht schreibe, ist die Getreideernte im Gange. Die Gerste ist schon überall abgeerntet und wo sie<br />zuvor gestanden hat, ist das Feld schon oft wieder gepflügt.</p>
<p>So öffnet sich – mitten im Sommer – schon der Blick in die neue, nächste Jahreszeit, in den Herbst. Wenn die Felder gepflügt sind, werden sie aber für die neue Saat vorbereitet: „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land.“ Dieses Lied von Matthias Claudius singen wir regelmäßig zu Erntedank.</p>
<p>Saat und Ernte, Pflügen, Streuen, Wachstum und Gedeihen, sind Themen unseres Lebens. Es geht nicht nur um das, was wir aussäen, draußen im Garten, und auf dem Acker, sondern es geht auch um das, was wir im übertragenen Sinne aussäen in unserem Leben, was wir<br />verstreuen. Wieviel davon habe ich in der Hand, was kann ich beeinflussen, in meinem Sinne lenken und wo bin ich ohnmächtig, wo muss ich loslassen und einwilligen, dass ich nichts tun kann, sondern alles irgendwie Gott übergeben muss mit ungewissem Ausgang?</p>
<p>„Doch Wachstum und Gedeihen stehn in des Himmels Hand.“</p>
<p>Das Lied erinnert mich daran, dass alles, was ich tue, sozusagen ein Teamwork ist zwischen meiner Aktivität und dem, wie Gott sich einbringt in mein Leben. Wenn ein Kind geboren wird, steht uns das sehr deutlich vor Augen: wir können als Eltern alles tun für eine gute und entspannte Geburt wir können klar überlegen: an wen wende ich mich, welche Klinik suchen wir auf, welche nicht. Aber dennoch gibt es gerade bei einer Geburt immer etwas, was wir nicht in der Hand haben und nicht steuern können. Einen Rest, der unplanbar<br />ist… es gibt immer etwas, von dem ich den Verlauf nicht weiß. Aber! Ich weiß, dass ich mich in all den Unwägbarkeiten Gott anvertrauen kann und somit furchtlos, ohne Angst auf alles zugehen kann.</p>
<p>Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen stehn in des Himmels Hand. Nicht nur im Garten und auf dem Feld, sondern insgesamt ist unser Leben ein Zusammenspiel zwischen Gott und uns Menschen. Wenn Kinder größer werden, erkennen wir als Eltern manchmal<br />die Saat, die wir in sie hineingelegt haben, manchmal aber auch nicht. Da entwickeln sich Kinder manchmal völlig anders, im positiven wie auch im negativen Sinne und Eltern fragen sich: wie kommt das, meine Saat war das eigentlich nicht, es sollte was aufgehen, aber es ist etwas Anderes aufgegangen. Meine Saat geht nicht auf…das erleben auch viele Menschen, die sich einsetzen für andere. „Ich ruf eigentlich immer an, melde mich, kümmere mich, aber von ihm, von ihr kommt nie etwas<br />zurück. Ich habe immer etwas geschenkt, aber wenn es mal um mich ging, habe ich eigentlich nichts bekommen“…so oder ähnlich höre ich es ganz oft oder erlebe es vielleicht selbst.</p>
<p>Meine Saat geht manchmal nicht auf. Nicht jede Saat geht auf. Wachstum und Gedeihen stehn in des Himmels Hand. Warum ist das so? Warum lässt Gott uns diese oft so frustrierende Erfahrung<br />machen, dass nichts zurückkommt?<br />Ich kann das nicht vollkommen beantworten. Aber ich denke an das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld. Da fällt viel Samen unter die Dornen,<br />auf den Weg oder auf den Felsen und hat damit keine Chance. Nur ein Viertel des Samens fällt auf gutes und fruchtbares Land und bringt dann aber Frucht ohne Ende, hundert-, tausendfältig.<br />Wenn alles aufgehen würde, könnten wir uns dann nicht vor Früchten nicht retten?. Wie es bei übervollen Obstbäumen ist, wo man nicht weiß wohin mit all den Kirschen, Birnen, Pflaumen…<br />Reicht nicht das, was wir an Frucht in unserem Leben haben? Ist es nicht genug, um all das, was wir als Defizit empfinden, auszugleichen?<br />Das, was ich habe und bin, das genügt und das gibt meinem Leben den Sinn.<br />In diesem Vertrauen wünsche ich Ihnen allen einen guten restlichen Sommer und einen gelingenden Start in den Herbst.<br />Herzlichst Ihre</p>
<p>Pfarrerin Margret Noltensmeier</p>
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